Nach­haltig­keit

Wir helfen durch inner­schulisches Handeln und außer­schulische Netzwerk­arbeit mit, die 17 Ziele für nach­haltige Entwick­lung der Vereinten Nationen zu erreichen.

Bildung für nachhaltige Entwicklung

Schule der Zukunft

Schule Kunst Museum

Schule im Aufbruch

Bildung & Gesundheit

ZdI – Zukunft durch
Innovation

Wettbewerbe & Turniere

Vielfalt fördern

Euregio

Kooperationen am
Forstgarten & in Rindern

Bildung für nach­haltige Entwick­lung

 Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) wird an unserer Schule sichtbar durch sinngebundenes, zukunftsorientiertes Lernen. Dies geschieht, um die von den Vereinten Nationen ausgerufenen 17 Ziele zur nachhaltigen Entwicklung, die Global Goals, bis zum Jahr 2030 zu erreichen. Wichtig ist uns dabei, dass BNE nicht nur ein Programm ist, sondern eine Haltung aufzeigt. Wir setzen uns dafür ein, dass sich BNE im gesamten Schulalltag widerspiegelt.
Dies geschieht z. B. durch die Art des Lernens. Durch zeitgemäßes Lernen, welches fächerübergreifend u.a. in Projekten stattfindet, führen wir die Schülerinnen und Schüler an die Aufgaben der Zukunft heran. Themen, wie z. B. „Kinder dieser Welt“, „healthy living“, „Demokratie erleben“, „Retter der Erde“ uvm. fordern die Lernenden auf, sich mit Problemstellungen im Team auseinanderzusetzen und mit Kreativität und Gestaltungswillen nach Lösungen zu suchen. Wir sensibilisieren die Kinder hier sowohl für die ökologischen als auch für die ökonomischen und sozialen Fragen der Zukunft. In diesem Prozess erleben sie, dass sie selbstwirksam sind und etwas erreichen können. So erwerben sie wichtige Kompetenzen für die selbstbestimmte Gestaltung ihres Lebens und zur Bewältigung der Zukunftsaufgaben.

Darüber hinaus findet BNE in unseren Pädagogischen Angeboten statt. Angefangen bei der Imkerei, dem Natur- und dem Gartenangebot sowie auch im Umweltnetz, welches kurz nach seiner Gründung mit dem Umweltpreis der NRZ ausgezeichnet wurde. Dieses Netzwerk ermöglichte uns auch die Ausstattung der Schule mit einem umweltfreundlichen Trinkwasserspender durch die freundliche Unterstützung der Stadtwerke Kleve.
Im Rahmen der Kampagne „Schule der Zukunft“ folgten weitere Auszeichnungen. So als „Schule der Zukunft“ für ein Streuobstwiesenprojekt und als Netzwerkteilnehmer im Bereich des Artenschutzes. In beiden Kategorien wurden wir mit dem dritten Level und damit mit der höchstmöglichen Auszeichnung bedacht.
Doch so vielfältig unsere Arbeit in diesen Bereichen auch schon ist, so sind wir davon überzeugt, dass BNE kein Zustand ist, sondern eine Entwicklung beschreibt.
Eine Entwicklung, die von der schulischen BNE-Arbeitsgemeinschaft begleitet, evaluiert und weiter entwickelt werden wird.

Countdown bis zum Erreichen der Klimaziele

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Schüler*innen beim Äpfelsammeln für unser Streuobstwiesenprojekt.

Unser Umweltnetz wurde mit dem Umweltpreis der NRZ ausgezeichnet.

Schule im Aufbruch

Im Netzwerk Schule im Aufbruch“ kooperieren wir mit vielen Schulen in NRW. Gemeinsam entwickeln wir hier Konzepte in der Überzeugung, dass die Lösungen für Probleme des 21. Jahrhunderts nicht in Schulideen zu finden sind, deren Ursprünge im 19. Jahrhundert liegen.
Schule im Aufbruch ist eine Initiative, die zu mehr Potenzialentfaltung unserer Kinder führen soll. Wir wollen Schulen, die die angeborene Begeisterung und Kreativität von Kindern und Jugendlichen erhalten und fördern.
Um Potenzialentfaltung in der Schule zu ermöglichen, bedarf es einer neuen Lernkultur, vielfältiger Lernformate und einer wertschätzenden Haltung. Was wirklich zählt: Vertrauen, Wertschätzung, Beziehung, Verantwortung, Sinn.
„Schule im Aufbruch“ steht für eine ganzheitliche und transformative Bildung, wie sie im Weltaktionsplan Bildung für Nachhaltige Entwicklung von der UNESCO formuliert ist. Es geht um Verantwortungsübernahme für sich selbst, für die Mitmenschen und für unseren Planeten. Wir suchen positive und konstruktive „Veränderer”, die sich mit uns auf den Weg machen.“

Vielfalt fördern

Frühzeitig wurden wir als Vielfalt fördern Schule zertifiziert.
„Die wachsende Heterogenität in den Schulen ist eine der zentralen Herausforderungen für das Land Nordrhein-Westfalen. Es geht darum, Kindern und Jugendlichen in ihrer Vielfalt faire Chancen im Schul- und Bildungssystem zu ermöglichen und damit auch den sozialen Zusammenhalt im Land zu festigen.
Das wirft die Frage auf, wie in Schule und Unterricht konstruktiv mit den unterschiedlichen Bildungsvoraussetzungen, Interessen und Leistungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler umgegangen werden kann.
Der Schlüssel zu einem erfolgreichen Umgang mit der wachsenden Heterogenität der Schüler liegt in einer Lern- und Unterrichtsumgebung, die das einzelne Kind und seine persönlichen Lernvoraussetzungen und -prozesse in den Mittelpunkt rückt und stärker auf individualisiertes, eigenmotiviertes Lernen ausgerichtet ist.
Die individuelle Förderung ist deshalb eine der zentralen Grundaussagen des Schulgesetzes in NRW: „Jeder Mensch hat ohne Rücksicht auf seine wirtschaftliche Lage und Herkunft und sein Geschlecht ein Recht auf schulische Bildung, Erziehung und individuelle Förderung.“

Schule der Zukunft

„Die Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ – als eines von fünf Leitprojekten der Landesregierung – motiviert Schulen aller Schulformen aus NRW und außerschulische Bildungspartnerinnen und -partner, BNE stärker in den Unterricht und in den Schulalltag zu integrieren. Die Kampagne bietet die Möglichkeit, für Inhalte der BNE zu sensibilisieren, Gestaltungskompetenz der Schülerinnen und Schüler zu fördern, Kooperation und Vernetzung zwischen den Partnerinnen und Partnern zu unterstützen und die Beteiligten für ihre Projekte zur BNE auszuzeichnen.
Die Kampagne verfolgt die Ziele, eine möglichst große Anzahl an Schulen, außerschulischen Partnerinnen und Partnern sowie ihre Netzwerke über die Teilnahme an der Kampagne für eine stärkere Orientierung am Bildungsansatz BNE zu gewinnen, vor allem Schulen durch verschiedene Angebote dabei zu unterstützen, BNE in der Schulpraxis stärker umzusetzen und bei ihrer Unterrichts- und Schulentwicklung stärker zu berücksichtigen sowie das Engagement der Beteiligten durch die Verleihung von Auszeichnungen zu würdigen und sie so zur weiteren Profilierung im Bereich einer nachhaltigen Entwicklung zu motivieren. Die Kampagne richtet sich sowohl an Einrichtungen, die sich erstmals mit BNE befassen, als auch an solche, die bereits erhebliche BNE-Erfahrungen haben.“

Die Gesamtschule am Forstgarten ist seit 2016 im Landesprogramm und beteiligt sich u.a. an einem lokalen Projekt zum Artenschutz. Mit Level 3 erhielten wir im Jahr 2020 die höchst mögliche Zertifizierung.

Bildung und Gesundheit

Die Gesamtschule am Forstgarten ist seit 2019 BuG Schule in Phase 1.

„Der Ansatz der integrierten Gesundheits- und Qualitätsentwicklung mit dem Leitmotiv „Gute gesunde Schule“ bildet die theoretische Grundlage des Landesprogramms und beschreibt seine grundsätzliche Ausrichtung. Er beruht auf der Grundannahme, dass zwischen Gesundheitsförderung und Prävention auf der einen Seite und schulischer Qualitätsentwicklung auf der anderen Seite ein intensiver wechselseitiger Zusammenhang besteht. Prävention und Gesundheitsförderung tragen dazu bei, Sicherheit und Gesundheit in den Schulen zu fördern, zu sichern und wiederherzustellen. Sie erzeugen gleichermaßen positive Wirkungen auf die Umsetzung des Bildungs- und Erziehungsauftrags von Schulen. „Prävention und Gesundheitsförderung sind integrale Bestandteile von Schulentwicklung. Sie stellen keine Zusatzaufgaben der Schulen dar, sondern gehören zum Kern eines jeden Schulentwicklungsprozesses.“ Sie prägen die grundsätzliche Haltung aller am Schulleben Beteiligten.
Eine gute gesunde Schule ist demzufolge eine Schule, die Unterricht und Erziehung, Lehren und Lernen, Führung und Management sowie Schulkultur und Schulklima durch geeignete Maßnahmen gesundheitsförderlich gestaltet und so die Bildungsqualität insgesamt verbessert. Gleichzeitig verwirklicht sie die spezifischen Gesundheitsbildungsziele, die zu ihrem Bildungs- und Erziehungsauftrag gehören. Darüber hinaus nutzt die Schule auch das präventive und gesundheitsförderliche Potential originär pädagogischer Maßnahmen (z. B. der individuellen Förderung und der Inklusion) für die Erhöhung der Gesundheitsqualität der schulischen Akteure und des Systems Schule als Ganzes.“

Voneinander und Miteinander lernen in der EUREGIO

Euregionales Lernen an der Gesamtschule am Forstgarten

Die Gesamtschule am Forstgarten nutzt ihre Lage im deutsch-niederländischen Grenzraum konsequent, um Schülerinnen und Schüler auf vielfältige Weise mit Sprache, Kultur, Geschichte, Gesellschaft und Arbeitswelt der Euregio Rhein-Waal und darüber hinaus in Kontakt zu bringen.
Euregionales Lernen ist dabei kein einzelnes Projekt, sondern ein durchgängiges Konzept, das sich vom 5. Schuljahr bis in die Oberstufe zieht und zahlreiche Fächer einbezieht – so zum Beispiel in Niederländisch, Gesellschaftslehre, Geografie oder in der Berufsorientierung.

1. Unser Veständnis von euregionalem Lernen

Euregionales Lernen bedeutet für uns,

  • Sprache in realen Begegnungen anzuwenden,
  • Geschichte und Kultur grenzüberschreitend zu verstehen,
  • gesellschaftliche Zusammenhänge in der Euregio zu erkennen,
  • Arbeits- und Studienperspektiven beidseits der Grenze kennenzulernen,
  • Identität und Vielfalt im gemeinsamen europäischen Lebensraum bewusst wahrzunehmen,
  • und das Motto unserer Schule „Voneinander und miteinander lernen“ in der Euregio aktiv zu leben
2. Euregionales Lernen im Niederländischunterricht

Der Niederländischunterricht bildet einen zentralen Baustein des euregionalen Profils unserer Schule. Nicht nur in den Unterrichtsvorhaben geht es darum, die Zugänglichkeit der Grenzregion aufzuzeigen, sondern auch darum, euregionale Begegnungen zu schaffen: Die Begegnungen mit dem Nachbarland erfolgt altersangemessen, handlungsorientiert und in steigender Intensität:

Jahrgang 7 – Erste Sprachbegegnung in Millingen aan de Rijn

Der erste authentische Kontakt mit der niederländischen Sprache findet ganz praktisch statt: Die Schülerinnen und Schüler bestellen erstmals auf Niederländisch in einer Pommesbude in Millingen am Rhein. Die Mitarbeitenden nehmen die Bestellungen nur auf Niederländisch entgegen – eine niedrigschwellige, aber wirkungsvolle erste Sprachhandlung im Nachbarland.

Jahrgang 8 – Taaldorp sowie ein zweitägiger Austausch mit dem Almende College (Silvolde)

Der nächste Schritt ist ein zweitägiger bilateraler Austausch. Ein Tag findet in Silvolde statt, der andere in Kleve. Hier erleben die Jugendlichen das Nachbarland unmittelbar, wenden ihre Sprachkenntnisse an und knüpfen erste Kontakte.

Jahrgang 9 – Taaldorp und Austausch mit dem Maaswaal College (Wijchen)

In Klasse 9 folgt ein vertiefter Austausch inklusive Taaldorp: Eine sprachlich-kulturelle Lernumgebung, in der niederländische Muttersprachler realistische Kommunikationssituationen simulieren – z. B. Cafe, Arztpraxis, Laden, Polizei. Die Jugendlichen erproben Sprache aktiv und erhalten unmittelbares Feedback von Muttersprachlern.

Jahrgang 10 – Teilnahme am euregionalen Schulwettbewerb

Unsere Schule beteiligt sich am euregionalen Wettbewerb der Euregio Rhein-Waal.
Das aktuelle Motto: „Wasser ohne Grenze“ – ein Thema, das ökologische, politische und gesellschaftliche Aspekte des Grenzraums verbindet.

Oberstufe – Einführungsphase

Für den neu einsetzenden Niederländischkurs findet – analog zu Jahrgang 7 – eine Exkursion nach Millingen aan de Rijn statt, bei der die Lernenden echte Bestelldialoge in einer niederländischen Pommesbude erproben. Dies schafft einen motivierenden, alltagsnahen Einstieg in die aktive Sprachverwendung.

Interessierten Schülerinnen und Schüler aus den fortgeführten Kursen steht die Möglichkeit offen an einem ein- bis zweitägigen Austausch mit dem Maaswaal College in Wijchen teilzunehmen. Diese Begegnung bietet einen authentischen Einblick in den niederländischen Schulalltag und ermöglicht unmittelbare Sprachpraxis.

Qualifikationsphase (Q1/Q2)

In der Qualifikationsphase werden euregionale Begegnungen nicht nur über Austausche ermöglicht ,sondern auch gezielt in die Unterrichtsvorhaben eingebunden. Dadurch entstehen fachlich fundierte und zugleich authentische Lerngelegenheiten, die gesellschaftliche, politische und historische Themen des Nachbarlandes abbilden. So wird nicht nur die sprachliche Kompetenz der Schülerinnen und Schüler gefördert, sondern auch ihre Teamfähigkeit, ihr Kulturverständnis und ihre Selbstwirksamkeit.

In den vergangenen drei Jahren wurden u. a. folgende Begegnungen realisiert:

  • Interview mit einem Coffeeshopbetreiber aus Nijmegen (Q1):
    Der Leistungskurs verglich die deutsche und die niederländische Drogenpolitik und reflektierten Chancen und Herausforderungen beider Modelle.
  • Telefonisches Interview mit dem Geschäftsführer der Euregio Rhein-Waal (Q1):
    Im Mittelpunkt standen die Entwicklung der deutsch-niederländischen Beziehungen seit 1945 sowie die Frage, wie grenzüberschreitende Zusammenarbeit heute gestärkt werden kann.
  • Zeitzeuge aus der molukkischen Gemeinschaft (Q2):
    Er schilderte die Flucht seiner Familie aus Indonesien nach der Unabhängigkeit, die Unterbringung im ehemaligen Kamp Westerbork und die langfristigen Auswirkungen der Migration auf die Identität der sogenannten Repatrianten.
  • Dreitägiger Austausch inklusive Taaldorp mit dem Insula College aus Dordrecht (Q1): Die niederländischen Gäste führen innerhalb von zwei Tagen ein Taaldorp an unserer Schule durch und unsere Schülerinnen und Schüler gestalten und organisieren dieses Taaldorp. Sie stellen ihren Gästen ihre Schule vor, übernehmen die Betreuung der Stationen und schaffen zahleiche Möglichkeiten für authentische Kommunikationssituationen.
3. Euregionales Lernen über den Niederländischunterricht hinaus

Gesellschaftslehre (GL)

In Jahrgang 9 werden politische, kulturelle und historische Themen des Grenzgebiets behandelt. Ein besonderer Baustein ist hier die Exkursion zum Vrijheidsmuseum in Groesbeek, wo historische Entwicklungen in einem deutsch-niederländischen Kontext vermittelt werden.

Geografie – die Euregio als Natur- und Kulturraum

Im Fach Erdkunde wird der Grenzraum unter geographischen und ökologischen Perspektiven betrachtet. Eine Exkursion der Q1 in den Burgers’ Zoo Arnhem thematisierte Biodiversität, nachhaltige Raumplanung und internationale Naturschutzkonzepte.

Euregionale Berufsorientierung (BO)

Im Rahmen der Berufsorientierung in der Sekundarstufe 1 und 2 erkunden interessierte Schülerinnen und Schüler die grenzüberschreitenden Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten in der Euregio. Dazu gehören:

  • Informationen zu Studienmöglichkeiten, z. B. an der Radboud Universiteit Nijmegen oder der Saxion in Enschede
  • die Möglichkeit, Praktika in der Grenzregion zu absolvieren

Euregionaler Projektunterricht

An unserer Schule besteht innerhalb des Projektunterrichts ebenfalls die Möglichkeit, die Chancen des Grenzraums nutzbar zu machen. So gibt und gab es bereits Projekte in der Sekundarfstufe 1 und 2 zu folgenden Themen:

  • Projekt „Und im Fenster der Himmel“ (Johanna Reiss)
    Exkursion nach Winterswijk in Kooperation mit der Stichting Vrienden van Kolle Kaal, Besuch von Synagoge, Ritualbad, Schule und Wohnhaus – Verbindung von Literatur, Geschichte und Regionalbezug.
  • Interaktive Ausstellung zu Roosje Glaser
    Schülerinnen und Schüler entwickelten eine eigene interaktive Führung zu Leben und Verfolgung der jüdischen Tänzerin Roosje Glaser. Diese Ausstellung ist dauerhaft im Schulgebäude zu sehen und verbindet historische Bildung mit kreativem Arbeiten.
  • Erstellen eines Reiseführers – Ein Projektkurs der Oberstufe entwickelte einen eigenen Reiseführer, der verschiedene Routen und Ziele von Kleve aus in die Niederlande beschreibt und kulturelle wie sprachliche Besonderheiten des Grenzraums einbindet. Anschließend wurden die ausgewählten Touren praktisch erprobt.

Schule Kunst Museum

Das im Jahr 2000 gegründete Netzwerk von Kleves weiterführenden Schulen in Zusammenarbeit mit dem Museum Kurhaus Kleve verfolgt das Ziel, Kindern und Jugendlichen Wege zu Kunst und Kultur zu eröffnen. Innerhalb dieses Projektes lernen die Schüler*innen durch Museumsbesuche und Gespräche mit den Museumsmitarbeiter*innen die Institution kennen.

Außerdem setzen sie sich mit den im Museum ausgestellten Werken intensiv auseinander, um dann eigene Arbeiten zu schaffen, die mit den Exponaten konzeptuell verbunden sind. Jedes Jahr werden die so entstandenen Schüler*innenarbeiten bislang zwei Tage lang, 2020 erstmalig eine Woche, im Museum ausgestellt. Die Ausstellung wird durch ein Programm von musikalischen und theatralischen Darbietungen der Schüler*innen begleitet.

ZdI – Zukunft durch Innovation

Das zdi-Zentrum Kreis Kleve cleverMINT ist ein Netzwerk aus Schulen, Hochschulen, Wirtschaft und Politik zur langfristigen Förderung und Sicherung des MINT-Nachwuchses im Kreis Kleve.

In zahlreichen Projekten und Kursen steht Kindern und Jugendlichen, vom Kindergarten bis hin zum Abitur, ein schulisches und außerschulisches praxisbezogenes MINT-Angebot zur Verfügung. Auch berufs- und studienorientierende Maßnahmen im MINT- Bereich werden vom zdi-Zentrum Kreis Kleve als regionales Netzwerk koordiniert, begleitet und gefördert.
Ziel dieser Kooperation ist es, bei den Schüler*innen eine gute MINT-Allgemeinbildung dauerhaft zu verankern und Talente für eine MINT-Ausbildung und entsprechende Berufe und Studiengänge zu gewinnen. In gemeinsamen Maßnahmen und Workshops werden den Jugendlichen zudem aussichtsreiche berufliche Perspektiven im MINT-Bereich aufgezeigt, um den Nachwuchs für MINT-Studiengänge und -berufe zu fördern.

Die Gesamtschule am Forstgarten Kleve unterstützt die zdi-Initiative und ermöglicht somit ihren Schüler*innen die vielfältigen Bildungsangebote des zdi-Zentrums Kreis Kleve zu nutzen.

Dazu gehören beispielsweise die Teilnahme an den Angeboten im Schülerlabor „Energie“, weiteren MINT-Aktivitäten an der Hochschule Rhein-Waal sowie MINT-Projekten mit Unternehmen aus dem Kreis Kleve.

Aktivitäten:

  • Die Schüler*innen lernen das zdi-Zentrum kennen und nehmen Angebote vor Ort wahr.
  • Die Lehrer*innen können sich über die aktuellen Entwicklungen im zdi-Zentrum informieren und unterstützen das zdi-Zentrum, indem sie Angebotsideen unterbreiten und bestehende Angebot nutzen.
  • Jugend forscht – Vorbereitung (durch mehrere Gruppen)
  • Schülerlabor Boden (Lumbricus)
  • 9er BO Maßnahme (diverse Module)
  • Ferien-Workshops
  • MINT BSO

Kooperationen am Forstgarten & in Rindern

Einweihung des Hörsteins an der Wasserburg Rindern.

Die Gesamtschule am Forstgarten sieht sich mit der Namensgebung eng verbunden mit dem Klever Forstgarten, den anliegenden Parkanlagen und dem Ortsteil Rindern. Mit allen unseren Nachbarn pflegen wir Austausch und Kooperation in Kleves kulturhistorischer grüner Mitte.
Der Forstgarten und die historischen Parkanlagen sind für uns mehr als nur namensgebend. Hier findet Schulleben statt. Wir helfen bei Aufräumaktionen, nutzen ihn als Ort unserer Sponsorenläufe und binden ihn in naturwissenschaftliche Unterrichtsvorhaben ein.

Der Tiergarten Kleve ist für uns nicht nur ein fußläufig zu erreichender außerschulischer Lernort, wir initiieren immer wieder Projekte und Kooperationen. Sei es im Bereich der BO-Schiene im Jahrgang 9, in BNE Projekten oder pädagogischen Angeboten.

Mit der Wasserburg Rindern als direkten Nachbarn verbindet uns eine enge Kooperation. In den Ferien können die Räume der Schule genutzt werden, z. B. zur Vorbereitung des Klaviersommers oder wir helfen gerne mit Möblierung aus unserem PZ bei größeren Veranstaltungen aus. Wir nutzen die Wasserburg gerne für Klausurtagungen, Netzwerktreffen und Fortbildungen, z. B. die des Schülerparlamentes. Die Hauskapelle steht uns für Schulgottesdienste offen.

 

Seit 2019, im 50. Jahr seiner Gründung, sind auch wir Mitglied im Rinderner Heimatverein Arenacum. Wir nutzen gerne das Museum Forum Arenacum als außerschulischen Lernort und unterstützen historische Projekte und Veranstaltungen des Vereins.

Mit der Ortniederlassung des NABU sind wir in guten Gesprächen über eine Kooperation hinsichtlich unserer Nachhaltigkeitsprojekte.

Die „Kämpferherzen“ liegen uns am Selbigen! Das landesweit einmalige Projekt zur Förderung des Mädchenfußballs in der Region unterstützen wir gerne. Viele der Kämpferherzen sind schließlich Schülerinnen der GaF und holen auch für uns Titel bei Kreismeisterschaften. Spielerinnen, die zu den Kämpferherzen wechseln, steht unsere Schule zur sicheren Fortsetzung der Schullaufbahn offen. Trainer und Spielerinnen der Kämpferherzen bieten auch immer wieder Mädchenfußball als Pädagogisches Angebot an unserer Schule an. Für die Zukunft besprechen wir gemeinsam, ob z.B. in der Oberstufe auch Trainings- und Schulinhalte abgestimmt werden können.

Der Angelverein ASV Kleve geht seinem Hobby in unmittelbarer Nähe zur Schule nach. Auf einer großen Fläche mit renaturisierten Auskiesungsflächen befinden sich mehrere Seen. Dort stehen bei den Streuobstbäumen unsre Bienenvölker, die von der schuleigenen Imkerei betreut werden. Der Kooperationsvertrag sieht auch vor, ein Pädagogisches Angebot „Angeln“ anzubieten.

Wettbewerbe und Turniere

Die erfolgreiche Mädchen-Fußballmannschaft der Gesamtschule am Forstgarten.

Unsere Mädchenfußballteams gehören bei den Kreiswettbewerben immer zum engen Favoritenkreis. Gerade unser ältestes Team holt regelmäßig die Kreismeisterschaft nach Kleve. Aber auch an den Schwimmwettkämpfen der Schulen im Kreis Kleve beteiligen wir uns gerne.

Die ganze Region ist geprägt von großen Volksläufen, wie dem Klever Lichterlauf. Auch hier laufen wir gerne mit und zeigen uns sportlich aktiv.

Die Teilnahme an verschiedensten Schulwettbewerben (Heureka, Matheolympiade, Känguruwettbewerb, Jugend forscht, Vorlesewettbewerb, Umweltpreise) ist uns selbstverständlich.