Sechstklässler trainieren das Linksabbiegen

In dieser Woche stand für alle sechsten Klassen der Gesamtschule am Forstgarten ein wichtiger Baustein der Verkehrserziehung auf dem Programm. In Kooperation mit der Polizei Kleve beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit dem sicheren Verhalten im Straßenverkehr beim Fahrradfahren.

Den Auftakt bildete eine theoretische Einheit. Hier wurden zentrale Regeln und typische Gefahrensituationen besprochen. Die Schülerinnen und Schüler stellten zahlreiche Fragen und erhielten direkt praxisnahe Antworten.

Im Anschluss folgte der praktische Teil. Zunächst wurden die mitgebrachten Fahrräder auf ihre Verkehrssicherheit überprüft. Voraussetzung für die Teilnahme war selbstverständlich auch das Tragen eines Helms. Danach ging es in einen verkehrsberuhigten Bereich hinter der Schule, wo das Linksabbiegen unter realistischen Bedingungen geübt wurde. Gerade dieser Vorgang gilt als eine der anspruchsvollsten Situationen im Straßenverkehr und erfordert ein hohes Maß an Aufmerksamkeit, Koordination und Regelkenntnis.

„Ich habe mich sehr über die rege Teilnahme und das große Engagement der Schülerinnen und Schüler gefreut. Es gibt viele Möglichkeiten, das Thema Verkehrssicherheit sowohl in der Schule als auch im privaten Umfeld immer wieder zu üben und zu trainieren. Entscheidend ist, dass man sich kontinuierlich damit auseinandersetzt und die eigene Sicherheit im Straßenverkehr stets ernst nimmt“, erklärte Polizeihauptkommissar Derks von der Verkehrsunfallprävention der Polizei Kleve.

Verkehrserziehung als fester Bestandteil des Schulkonzepts

Die Verkehrserziehung ist ein fester Bestandteil des Mobilitäts- und Verkehrssicherheitskonzepts unserer Schule. Ab dem kommenden Schuljahr wird im fünften Schuljahr erstmals ein Busfahrtraining eingeführt. In der Jahrgangsstufe 10 und der EP nehmen die Schülerinnen und Schüler zudem regelmäßig am Präventionsprogramm Crash Kurs NRW teil. In diesem Format berichten unter anderem Einsatzkräfte eindringlich über reale Verkehrsunfälle, deren Ursachen sowie die Folgen für alle Beteiligten.

„Unser Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler möglichst früh und kontinuierlich für sicheres Verhalten im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Dazu gehört neben dem Fahrradtraining auch der Umgang mit anderen Verkehrsmitteln wie dem Bus. Durch regelmäßige Übungen schaffen wir Sicherheit im Handeln und stärken gleichzeitig das Vertrauen in die eigene Mobilität“, erklärt Maurice Coenjaerts, zuständig für Verkehrs- und Mobilitätserziehung an der Gesamtschule am Forstgarten.

Ergänzend dazu kann das sichere Verhalten im Straßenverkehr auch im privaten Umfeld weiter gefestigt werden. Regelmäßiges Üben, etwa auf bekannten Strecken, unterstützt die Entwicklung von Routine und Sicherheit. Gleichzeitig kommt Erwachsenen eine besondere Vorbildfunktion zu. Das Einhalten von Verkehrsregeln sowie das konsequente Tragen eines Fahrradhelms tragen maßgeblich dazu bei, dass Kinder und Jugendliche ein verantwortungsbewusstes Verhalten im Straßenverkehr übernehmen.